Liebe Schulgemeinschaft,
am vergangenen Mittwoch hatten wir einen wichtigen Pädagogischen Tag. Es ging darum, ob wir uns auf die Öffnung von Unterricht einlassen und beginnen Lernprozesse zu individualisieren. Ich denke, der Tag hat gezeigt, dass wir das angehen und beginnen Schule zu verändern. Das ist alles noch nicht beschlossene Sache, aber ein mutiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung, davon bin ich zutiefst überzeugt.
Ich gebe hier das Skript meines Eingangsimpulses zum Pädagogischen Tag wieder, damit die ganze Schulgemeinschaft nachvollziehen kann, was wir gemacht haben. Weitere Informationen zu den Ergebnissen folgen. Hier also meine Rede:
„Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wenn man durch unsere Schule geht, sieht man vieles, worauf man stolz sein kann.
Engagement, Beziehungen, Verlässlichkeit, Fachlichkeit.
Und gleichzeitig erleben wir alle Situationen, die uns beschäftigen:
Schülerinnen und Schüler, die arbeiten könnten, aber nicht anfangen.
Andere, die längst weiter wären, aber warten.
Wieder andere, die sich entziehen, obwohl wir viel investieren.
Wir reagieren darauf oft mit noch mehr Erklären, noch mehr Struktur, noch mehr Steuerung.
Und trotzdem merken wir:
Für einen Teil funktioniert das gut, für einen wachsenden Teil immer weniger.
Das ist kein individuelles Problem der Weibelfeldschule.
Es ist ein Strukturproblem von Lernen im Gleichschritt.
Und genau deshalb sitzen wir heute hier.
Ich habe an diesem Vortrag ungewöhnlich lange gearbeitet.
Nicht, weil mir Inhalte fehlen, sondern weil mir klar ist:
Dieser Tag ist wichtig für unsere Schule.
Mir geht es nicht um irgend ein neues Konzept, sondern darum, wie wir in Zukunft gemeinsam unterrichten und arbeiten wollen.
Ich bin überzeugt, dass Öffnung von Unterricht uns dabei helfen kann und dass wir das als Weibelfeldschule auf unsere eigene Weise entwickeln müssen.
Unser gemeinsamer Auftrag
Die Gesamtkonferenz hat der DNA-Gruppe einen klaren Arbeitsauftrag gegeben:
die Öffnung von Unterricht als Entwicklungsrichtung unserer Schule voranzutreiben.
Nahezu einstimmig.
Das heißt:
Wir entscheiden heute nicht, ob wir uns bewegen, in Bewegung sind wir immer.
Wir überlegen heute gemeinsam, wie wir uns bewegen.
Und wir haben uns bewusst entschieden, diesen Weg ohne fertiges externes Konzept und ohne externe Referenten zu gehen.
Nicht, weil es keine guten Ansätze gäbe,
sondern weil Schule immer konkret ist.
Unsere Lerngruppen, unsere Erfahrungen, unsere Fächerstruktur, unsere Geschichte;
all das kann kein Modell von außen passend für uns festlegen.
Deshalb entsteht die Entwicklung hier:
aus unserem Unterricht, für unseren Unterricht, für unsere Schule.
Das ist anspruchsvoller, aber nachhaltiger.
Wir starten nicht bei Null
Viele Schulen, auch in der Umgebung, beschäftigen sich inzwischen mit ähnlichen Fragen:
Wie Lernen individueller werden kann und wie Unterricht anders organisiert werden kann.
Für uns ist das aber nicht nur eine Reaktion auf Entwicklungen um uns herum.
Die Weibelfeldschule hatte schon immer den Anspruch, Dinge aktiv zu gestalten und nicht abzuwarten, bis sie notwendig werden.
Die Weibelfeldschule ist schon immer eine innovative Gesamtschule mit großem Potenzial in Kollegium, Elternschaft und natürlich auch bei den Schülerinnen und Schülern. Ganz viele Dinge sind hier schon angelegt und werden schon ausprobiert, daran können wir anknüpfen und mutig weiterdenken.
Lassen Sie es uns angehen!
Die Vision
Bevor ich Begriffe kläre, lassen Sie mich kurz beschreiben, woran wir merken würden, dass wir auf dem richtigen Weg sind, eine kleine Zukunftsreise.
Man kommt in einen Klassen- oder Lernraum, und nicht alle tun gleichzeitig dasselbe, aber alle arbeiten.
Einige besprechen etwas, andere lesen, andere schreiben, jemand holt sich gezielt Hilfe.
Die Lehrkraft steht nicht vorne, sondern bewegt sich, spricht kurz mit Einzelnen, klärt Fragen, gibt Rückmeldung.
Schülerinnen und Schüler wissen, woran sie arbeiten und warum.
Sie warten weniger und wir treiben weniger an.
Leistung entsteht sichtbarer aus Lernarbeit als aus Kontrolle.
Und am Ende eines Tages sind alle zufrieden und nicht erschöpft.
Das wäre für mich ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Mir ist wichtig, an dieser Stelle klar zu sein:
Wir starten heute keinen unverbindlichen Austausch.
Die Öffnung von Unterricht ist eine Entwicklungsrichtung unserer Schule.
Nicht jede und jeder muss sofort alles verändern, – aber jede und jeder wird einen eigenen Schritt erproben.
Die konkrete Form entsteht aus Ihrer Praxis heraus,
der Auftrag zum Ausprobieren gilt für uns alle.
Wir vereinbaren heute Versuche.
Nach der Erprobungsphase sprechen wir darüber,
was wir als Schule daraus übernehmen uns entwickeln.
Worum es dabei wirklich geht
Öffnung von Unterricht bedeutet nicht weniger Anspruch.
Und auch nicht weniger Rolle der Lehrkraft.
Es bedeutet etwas anderes:
Dass Lernen nicht mehr hauptsächlich dadurch entsteht,
dass wir erklären und kontrollieren, sondern dadurch,
dass Schülerinnen und Schüler beginnen, Verantwortung zu übernehmen.
Nicht sofort.
Nicht vollständig.
Aber Schritt für Schritt.
Unser Ziel ist nicht absolute Freiheit oder Beliebigkeit und Persönlichkeitsbildung
Unser Ziel ist mehr wirksame Lernzeit.
Mehr Schülerinnen und Schüler, die arbeiten,
statt beschäftigt zu werden.
Mehr Klarheit darüber, woran sie warum arbeiten,
statt nur Aufgaben abzuarbeiten.
Es geht uns um Kompetenzvermittlung auf Wissensbasis.
Und für uns bedeutet das:
weniger Energie im Antreiben,
mehr Energie im Begleiten.
Was sich schnell verändern kann – Quick Wins
Wichtig ist: Die Wirkung beginnt nicht erst irgendwann.
Wenn Lernziele klar sind, entstehen weniger Nachfragen.
Wenn nicht alle gleichzeitig feststecken, entstehen weniger Störungen.
Wenn Schülerinnen und Schüler wissen, woran sie arbeiten, beginnt Unterricht schneller.
Das sind keine großen Reformen,
das sind kleine Verschiebungen mit direkter Wirkung im Alltag.
Der erste Gewinn ist deshalb kein pädagogischer Idealzustand,
sondern kann ein ruhigerer, klarerer Unterrichtstag sein.
Drei Schritte dahin
Damit das kein Schlagwort bleibt, schauen wir genauer hin. In meinem Verständnis entsteht Öffnung von Unterricht in drei Schritten:
- Selbstreguliertes Lernen
Schülerinnen und Schüler verstehen ihr eigenes Lernen, ihren Lernprozess.
Was kann ich?
Was fehlt mir noch?
Was ist mein nächster Schritt?
Reflexion, Feedback, Lernziele, kurze Gespräche.
➡️ Verantwortung beginnt im Kopf. - Selbstgesteuertes Lernen
Nicht alle tun gleichzeitig dasselbe,
aber alle arbeiten am Ziel,
in unterschiedlichem Tempo oder mit unterschiedlichen Zugängen.
Struktur bleibt.
Aber sie dient dem Lernen, nicht der Gleichzeitigkeit.
➡️ Lernen bekommt Richtung statt Takt. - Selbstorganisiertes Lernen
Schließlich entsteht echte Aktivität:
Schülerinnen und Schüler planen, kooperieren, erstellen Produkte.
Nicht als Event — sondern als Teil des Lernens.
➡️ Lernen wird Handlung und Haltung.
Diese Schritte entstehen nicht durch Beschluss.
Sie entstehen durch Erfahrung.
Der langfristige Gewinn
Langfristig verändert sich mehr als einzelne Stunden.
Wenn Lernende Verantwortung übernehmen können,
müssen wir weniger antreiben und kontrollieren.
Lernende sind motivierter und Lernen in ihrem Tempo, um ihr maximales Potenzial und ihre Selbstständigkeit zu entfalten.
Dann verschiebt sich auch unsere Rolle:
weg vom dauernden Aktivieren, Kontrollieren und Disziplinieren
hin zum gezielten Unterstützen, Begleiten und Entwickeln.
Lernen wird planbarer, Beziehung entspannter
und Leistung entsteht häufiger aus Mitarbeit statt aus Druck.
Das Ziel ist kein neues Idealbild von Schule,
sondern ein Arbeitsalltag, der für Lehrende und Lernende wieder besser zusammenpasst und der uns alle entlastet – psychisch und physisch.
Erfahrungen zeigen, dass Schulen, die so arbeiten bessere Lernergebnisse erzielen, ein spürbar besseres Schulklima haben und den bestehenden Herausforderungen besser gerecht werden.
Was heute passiert
Heute bauen wir kein fertiges System.
Heute beginnen wir.
Wir überlegen:
• Wo könnte ich einen ersten Schritt gehen?
• Was wäre ein kleiner, machbarer Versuch?
• Was probiere ich bis Pfingsten aus?
Nicht alles wird funktionieren.
Und das ist ausdrücklich eingeplant.
Es geht nicht darum, einzelne perfekte Lösungen zu finden,
sondern darum, als Schule herauszufinden, was für uns trägt.
Auch Scheitern ist Lernen!
Denn Schulentwicklung entsteht nicht dadurch,
dass wir das Richtige beschließen,
sondern dass wir gemeinsam herausfinden, was trägt.
Einladung
Niemand muss heute begeistert sein.
Aber alle können heute einen Anfang machen, können sich einlassen.
Wir verändern nicht auf einmal die ganze Schule.
Aber wir können beginnen, sie so zu verändern,
dass mehr gelernt wird und weniger verhindert.
Wenn Unterricht wieder häufiger gelingt,
verändert sich nicht nur Leistung.
Dann verändert sich Atmosphäre.
Dann kommen Schülerinnen und Schüler noch lieber in die Weibelfeldschule,
und wir unterrichten noch lieber an der Weibelfeldschule.
Nicht weil Schule einfacher wird sondern weil sie wieder stimmiger wird.
Wenn wir wollen, dass Unterricht sich verändert,
reicht es nicht, darüber zu sprechen.
Veränderung entsteht erst, wenn wir konkrete Erfahrungen machen.
Genau das beginnt jetzt:“
Ihr
Erik Grundmann
Und hier wieder als Angebot, ein paar Links, Tipps und Empfehlungen, das naturgemäß nach den Ferien etwas ausführlicher ausfällt:
Interessantes
Scheitern lernen ist wichtig für Kinder (auf Englisch): https://www.scientificamerican.com/article/letting-kids-fail-is-crucial/. Über meine persönliche Scheiternsgeschichte habe ich einmal gebloggt: https://www.schulmun.de/2025/11/23/blog-2025-25-vom-scheitern/.
Fünf populäre Irrtümer in der Bildung fasst Edutopia zusammen (Spoiler: Noten sind nicht motivierend, Feedback ist besser): https://www.edutopia.org/article/education-myths-not-backed-by-research.
Die Uni Tübingen hat zum 60. Geburtstag von Thorsten Bohl eine Festschrift mit dem Titel „Bildung.Besser.Machen“ herausgebracht, die hier abgerufen werden kann: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/170414.
Werner Klein blickt für das „Deutsche Schulportal“ auf 25 Jahre PISA zurück: https://deutsches-schulportal.de/meinung/25-jahre-pisa-kein-grund-zum-feiern/. Ich würde hier kritisch ergänzen, dass es nicht gelungen ist nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, weil keine konsequente Förderung evidenzbasiert erfolgreicher Programme geschafft wurde und weil es zu keinen wirklich elementaren Reformen kam.
Das „Institut für zeitgemäße Prüfungskultur“ ist immer einen Besuch wert, hier kann man den Newsletter abonnieren: https://newsletter-zeitgemasse-prufungskultur.ghost.io/.
News4Teachers rezensiert ein Buch der Psychotherapeutin Maria M. Bellinger, die davor warnt Kinder zu sehr zu schützen und zu wenig zu führen: https://www.news4teachers.de/2025/12/erziehung-wenn-eltern-zu-viel-schuetzen-und-zu-wenig-fuehren-was-das-fuer-kita-und-schule-bedeutet/.
Ein kritischer Blick auf die Problematik von KI-generierten Bildern und Filmen in historischen Dokumentationen: https://www.wissenschaftskommunikation.de/diese-bilder-formen-ein-geschichtsbild-das-eine-ki-festgelegt-hat-94241/.
Smartphone und Social-Media
Die Tagesschau berichtet über die Studienlage zu Auswirkungen von Social Media auf das Gehirn von Kindern und Jugendlichen: https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/jugendliche-anfaelligkeit-social-media-100.html.
KI
Das FWU arbeitet im Auftrag der KMK an einem intelligenten adaptiven System (AIS), einem KI-gestützten individuellen Tutor, für Schulen: https://ais.schule/.
Der wissenschaftliche Diskurs läuft auf Hochtouren (und das ist gut so): Hilft KI beim Lernen oder nicht? Eine kritische Position gibt es hier: https://fordhaminstitute.org/national/commentary/ai-assisted-learning-stumbles-evidence. Auch hier gibt es eine kritische Position (Bericht von „NPR“ über eine Brookings-Studie: https://www.npr.org/2026/01/14/nx-s1-5674741/ai-schools-education. „Wired“ berichtet über ein Forschungspapier aus dem hervorgeht, dass KI-Agentensysteme mathematisch nicht funktionieren können: https://www.wired.com/story/ai-agents-math-doesnt-add-up/. Zu ganz anderen Ergebnissen, nämlich dass KI-Tutoring zu signifikanten Leistungsverbesserungen führen kann, kommt eine Harvard-Studie, die hier einem Review unterzogen wird (Spoiler: Das muss natürlich gut gemacht sein): https://etcjournal.com/2025/11/10/review-of-kestin-et-al-s-june-2025-harvard-study-on-ai-tutoring/. Dieser Artikel unterstützt das: https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-025-10039-x. Und da schließt sich der Kreis zum ersten Beitrag in diesem Unterkapitel. Auf jeden Fall kann KI englische Texte übersetzen oder auf Deutsch zusammenfassen 😉
„NPR“ berichtet auch von den Folgen zu enger Bindungen zu KI: https://www.npr.org/2026/02/14/nx-s1-5711441/ai-chatgpt-openai-love-betrayal-delusion-chatbot.
In Österreich wurde erstmals ein Schüler wegen KI-Sexbildern suspendiert: https://steiermark.orf.at/stories/3341568/.
Neue Studie aus Österreich: https://www.saferinternet.at/news-detail/neue-studie-ki-chatbots-als-alltagsbegleiter-fuer-jugendliche.
Und ebenso aus Österreich stammt Open Claw (https://openclaw.ai/), ein KI-Agent, der im Moment in aller Munde ist und der gefeiert und gefürchtet wird. Hier wird er gefeiert: Hier gibt es ein Interview mit Peter Steinberger: https://on.orf.at/video/14311959/zib-2-langfassung-ki-entwickler-peter-steinberger-im-interview und hier einen Bericht im „Handelsblatt“: https://www.handelsblatt.com/technik/ki/ki-briefing-open-claw-entfesselt-ki-agenten-sind-wir-darauf-vorbereitet/100199808.html. Der WDR warnt vor der Nutzung: https://www1.wdr.de/nachrichten/openclaw-der-ki-agent-auf-dem-eigenen-computer-100.html, ebenso „Heise“, bzw. „c’t“: https://www.heise.de/news/OpenClaw-ausprobiert-Die-gefaehrlichste-Software-der-Welt-11161203.html.
Das „Civic DataLab“ hat in einem kurzen Beitrag von Anja Stoiser die Geschichte der KI zusammengetragen und beschäftigt sich dort auch mit der Zukunft: https://civic-data.de/blog/wer-hat-die-ki-erfunden-warum-kollektive-verantwortung-entscheidend-ist/. Umfassender fasst „Medium“ die Geschichte der KI zusammen: https://medium.com/block-science/inside-the-very-human-origin-of-the-term-artificial-intelligence-and-its-seven-decade-c36e0326245e. ChatGPT liefert folgende Essenz in einem Satz: „„Künstliche Intelligenz“ ist nicht einfach ein technischer Begriff, sondern ein historisch gewachsener, kulturell geprägter Diskursbegriff, dessen Bedeutung sich mit Erwartungen, Technologien und gesellschaftlichen Kontexten ständig verändert.“
Jetzt wird es abgefahren! Unter https://rentahuman.ai/ können KI-Agenten sich Menschen mieten, die Tätigkeiten übernehmen, die ein KI-Agent nicht ausführen kann. Und mit https://www.moltbook.com/ haben diese Agenten ein eigenes „soziales“ Netzwerk, spannend dort etwas „herumzuklicken“.
Tipps für den Unterricht
Ein schönes Unterrichtsprojekt für die ganze Schule: https://deutsches-schulportal.de/unterricht/eine-ganze-schule-liest-ein-buch/.
Hier: https://joschafalck.de/interaktive-lernmaterialien-mit-ki/ zeigt Joscha Falck, wir er mit KI interaktive Lernmaterialien erstellt.
Uta Hauck-Thum und Micha Pallesche haben in ChatGPT einen „LehrLernKompass“ erstellt, der Lehrkräfte dabei unterstützt Lehren und Lernen gemeinsam weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen Lernsettings, die Basiskompetenzen sichern und zukunftsrelevantes Lernen ermöglichen. Zugangsvoraussetzung ist die Nutzung von ChatGPT: https://chatgpt.com/g/g-6968caf825d08191930942f34592bf61-lehrlernkompass.
Zur Unterrichtsentwicklung gibt es die empfehlenswerte aus Japan stammende Methode des „Lesson Study“. Das „Deutsche Schulportal“ erklärt, was das ist und wie es geht: https://deutsches-schulportal.de/unterricht/mit-lesson-study-den-eigenen-unterricht-erforschen/.
Bildungsspirit hat eine Diagnosetool für eine erste Bewertung von Schülerinnen- und Schülerverhalten entwickelt: https://bildungsspirit.de/tool.html.
Auf der Seite https://www.moralmachine.net/ lassen sich ethische Fragen zu KI durchspielen und man nimmt gleichzeitig an einer wissenschaftlichen Studie teil.
Einen wirklich guten 2D- und 3D-Einblick in den menschlichen Körper gibt es auf dieser (kostenlosen, aber kommerziellen!) Seite: https://www.innerbody.com/htm/body.html.
Leseempfehlung
Heute will ich mal kein Buch empfehlen, sondern eine Zeitschrift, nämlich die „Pädagogische Führung, Zeitschrift für Schulleitung und Schulberatung“, herausgegeben von den Professoren Burow, Häcker u.a. Sie erscheint bei Carl Link (Wolters-Kluwer) und beschäftigt sich mit aktuellen und spannenden Themen, die sich wirklich für die Praxis der Schulleitung lohnen.
Hörempfehlung
Stefan Ruppaner zur „Schmetterlingspädagogik“ im, grundsätzlich empfehlenswerten, Podcast „Kapierfehler“ von Neurodivergenz-Expertin Corina Elfe (https://kapierfehler.de/): https://podcastaddict.com/kapierfehler-neurodivergenz-und-schule/episode/213358259.
Sehempfehlung
Schöne Arte-Doku zu Schularchitektur: https://www.arte.tv/de/videos/117186-001-A/das-gebaute-versprechen-schularchitektur/.
37 Grad-Doku auf ZDF über einen auf Social-Media erfolgreichen Lehrer: https://www.zdf.de/video/reportagen/37-grad-104/37-ein-lehrer-geht-viral-100.
Sehenswerter TED-Talk von der Kinderpsychologin Kathryn Hecht, die Kindern mit Konfrontationstherapie Ängste nimmt und so ihre Resilienz stärkt (Spoiler: Gute Eltern räumen ihren Kindern nicht alle Probleme aus dem Weg, sondern schaffen Selbstvertrauen zur Lösung durch das Kind): https://www.ted.com/talks/kathryn_hecht_how_to_raise_kids_who_can_handle_hard_things.
Veranstaltungsempfehlung
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